Info:

100 Jahre TSV Großhadern
Wir bewegen Hadern! Und das seit 100 Jahren.
Grund zum Feiern!

2026 wird ein besonderes Jahr: Unser Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen! Ein ganzes Jahrhundert voller Leidenschaft, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente – das muss gebührend gefeiert werden.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Festprogramm, über das gesamte Jahr verteilt, für Jung und Alt. Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam auf 100 Jahre zurückblicken und in die Zukunft feiern – wir freuen uns auf Sie!

1. Termine
2. News
3. Geschichte/Chronik
4. Früher-Heute
5. Bildergalerie

Termine:

Hier in aller Kürze eine Übersicht der bereits geplanten Veranstaltungen für 2026:
  • 24. Januar: Auftaktveranstaltung auf dem Vereinsgelände mit den Schäfflern zu Gast, ab 12 Uhr
  • 06. Februar: Kinderfasching in der Vereinsturnhalle, 15:30-17:00 Uhr
  • 07. Februar: FaschingsParty in der Vereinsturnhalle, Beginn: 19 Uhr
  • 09. Februar: Vortrag „Ausdauer und die richtige Ernährung“ von Valerie Saur
    Beginn: 18:55 Uhr
    Ort: Galerie der HADERNER Bio-Brauerei, Großhaderner Straße 56a, 81377 München
    Kosten: Mitglied 5 Euro, Nichtmitglied 10 Euro
  • 21. März: Turnshow „SHOWTIME – 100 Jahre“
  • 13. April: Vortrag „Slow Jogging – sanfte Fitness auf Japanisch“ von Peter Herrchen
    Beginn: 19 Uhr
    Ort: Galerie der HADERNER Bio-Brauerei, Großhaderner Straße 56a, 81377 München
    Kosten: Mitglied 5 Euro, Nichtmitglied 10 Euro
  • 09. Mai: Festakt im Rahmen des Haderner Dorffestes (abends)
  • 08. Juni: Vortrag „Schlüsselfaktor Muskelgesundheit“ von Michael Franz
    Beginn: 19 Uhr
    Ort: Galerie der HADERNER Bio-Brauerei, Großhaderner Straße 56a, 81377 München
    Kosten: Mitglied 5 Euro, Nichtmitglied 10 Euro
  • 27. Juni: Großes Geburtstagsfest auf dem Vereinsgelände mit Sport und Spiel für Groß und Klein (nachmittags/abends)
  • 28. Juni: Gottesdienst mit Weißwurstfrühstück

Geschichte/Chronik:

Hier finden Sie die Chronik unseres Vereins: https://tsv-grosshadern.de/chronik/

Früher-Heute:

Aikido

Aikido in den Anfängen (links) und heute (rechts)

Aikido: Konstanz in der Veränderung

Wer Aikido heute beobachtet und mit der Kunst vergleicht, wie Morihei Ueshiba sie vor hundert Jahren entwickelt hat, erkennt auf den ersten Blick wenig Unterschied. Die Techniken sehen ähnlich aus, die Bewegungen folgen denselben fließenden Mustern, das Prinzip der kreisförmigen Energie ist gleich geblieben. Jemand, der eine Demonstration aus den 1920er Jahren mit einer heutigen vergleicht, würde dieselben Würfe, Hebel und Bewegungsabläufe sehen.

Wichtiger noch: Die Werte sind unverändert. Das Ideal der gewaltlosen Konfliktlösung, die Suche nach Harmonie statt Konfrontation, der Respekt vor dem Übungspartner – all das bildet heute wie damals das Fundament des Aikido. Die Kunst versteht Kampf nicht als Zerstörung, sondern als Weg zur persönlichen Entwicklung. Daran hat sich nichts geändert.

Was sich gewandelt hat, und das oft nur für geschulte Augen erkennbar, sind die Feinheiten in der Ausführung. Vor allem das Verständnis der Rollen von Uke und Shite hat sich entwickelt. Der Uke, der Angreifer, agiert heute differenzierter. Früher war ein eher starrer, linearer Angriff üblich. Heute zeigt sich ein tieferes Verständnis für die Dynamik des Angriffs. Der moderne Uke ist nicht mehr nur derjenige, der „verliert“. Er gestaltet die Übungssituation aktiv mit. Durch die Art seines Angriffs und seiner Reaktion ermöglicht er erst die Qualität der Technik. Er muss spüren, wann er Widerstand bietet und wann er nachgibt, um dem Shite ehrliches Feedback zu geben.

Auch die Rolle des Shite, des Führenden, hat sich verfeinert. Das Verständnis für Timing, für minimalen Krafteinsatz und für die Verbindung zum Partner ist heute tiefer. Moderne Aikidoka legen noch größeren Wert auf subtile Bewegungen, auf das Führen durch Absicht statt durch physische Kraft. Die Technik ist sparsamer geworden, die Präzision höher.

Diese Entwicklung zeigt: Aikido ist eine lebendige Kunst geblieben – nicht durch radikale Umbrüche, sondern durch stetige Verfeinerung. Die äußere Form hat sich kaum verändert, aber das Verständnis der Interaktion zwischen Uke und Shite ist reicher geworden. Aikido bleibt sich treu und entwickelt sich trotzdem weiter. Ein Widerspruch, der zur Philosophie dieser Kampfkunst passt.

Fitness & Gymnastik

Gymnastik im Freien damals (links) und Angebot Fitness & Gymnastik heute (rechts)

Fitness und Gymnastik

Die klassische Gymnastik verfolgte vor allem das Ziel der Gesundheitserhaltung, einer guten Körperhaltung sowie der Disziplin und Erziehung. Sie diente als Ausgleich zur Arbeit und war teilweise militärisch geprägt. Im Gegensatz dazu steht beim heutigen Fitnesssport das Individuum im Mittelpunkt. Ziele wie Muskelaufbau, Fettabbau, Leistungssteigerung und allgemeines Wohlbefinden spielen eine zentrale Rolle. Fitness wird zudem als Mittel zum Stressabbau und als Bestandteil eines modernen Lifestyles verstanden, wobei persönliche Motivation und Selbstoptimierung wichtiger sind als äußere Vorgaben.

Auch die Trainingsinhalte haben sich deutlich verändert. Während die Gymnastik überwiegend aus einfachen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, rhythmischen Bewegungen und synchronen Gruppenübungen bestand und nur wenige Geräte nutzte, bietet der moderne Fitnesssport eine große Vielfalt an Trainingsformen. Dazu gehören Krafttraining mit Gewichten, Ausdauertraining, funktionelles Training sowie spezielle Programme wie Yoga oder Pilates. Trainingsziele werden heute individuell angepasst und auf persönliche Bedürfnisse abgestimmt.

Ein weiterer bedeutender Wandel zeigt sich im Bereich von Wissenschaft und Technik. Die Gymnastik beruhte größtenteils auf Erfahrungswissen und traditionellen Übungsformen. Der heutige Fitnesssport hingegen ist stark wissenschaftlich fundiert. Erkenntnisse unter anderem aus der Sportwissenschaft, der Anatomie, der Physiologie, der Biomechanik und der Sportmedizin fließen in die Trainingsgestaltung ein.

Fussball

Bayernliga Saison 1986/87
1. Mannschaft Saison 2025/26 (links) und 2. Mannschaft Saison 2025/26 (rechts)

Vor hundert Jahren, Mitte der 1920er Jahre, war Fußball bereits in Europa und Südamerika populär, aber noch weit von seiner heutigen globalen Dominanz entfernt. Die erste Fußball-Weltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt und markierte den Beginn des Fußballs als weltweites Massenphänomen.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg professionalisierte sich der Sport zunehmend. Die Einführung des Europapokals 1955 und später der Champions League schuf prestigeträchtige internationale Vereinswettbewerbe. Legendäre Spieler wie Pelé, Diego Maradona und Johan Cruyff prägten verschiedene Epochen und machten Fußball zum emotionalen Mittelpunkt ganzer Nationen.

Die 1990er Jahre brachten eine kommerzielle Revolution. Mit dem Bosman-Urteil 1995 wurden Spielertransfers liberalisiert, Fernsehgelder explodierten, und Spitzenklubs entwickelten sich zu globalen Marken. Spielergehälter erreichten astronomische Höhen, und der Fußball wurde zu einer milliardenschweren Industrie.

Das 21. Jahrhundert hat den Sport weiter transformiert. Technologische Innovationen wie der Videoassistent (VAR), detaillierte Datenanalysen und Social Media haben das Spiel und seine Vermarktung verändert. Frauenfußball gewann massiv an Bedeutung und Professionalität. Gleichzeitig wachsen die Debatten über Kommerzialisierung, Fankultur und die Rolle von Investoren aus autoritären Staaten.

Heute ist Fußball mit Abstand die populärste Sportart der Welt, die Milliarden Menschen vereint und bewegt – weit mehr als nur ein Spiel auf dem Rasen.

Handball

Großfeldhandball 1960/70 (links) und Hallenhandball heute (rechts)

Feldhandball: Schlagwurf –  Kraft und Ausdauer – Einstellige Ergebnisse

Hallenhandball: Sprungwurf – Schnelligkeit und Dynamik –  Ergebnisse mit 50 Toren oder mehr 

Früher war Großfeldhandball besonders im deutschsprachigen Raum eine populäre Sportart. 1953 und 1954 gab es zum Beispiel zwei Länderspiele im Augsburger Rosenaustadion gegen Österreich und Schweden, denen 35.000 bzw. 40.000 Zuschauer beiwohnten. Das Spiel gegen Schweden wurde als „Kampf der Giganten“ tituliert. Das Finale um die Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1954 (Frisch Auf Göppingen – TuS Lintfort 18:8) im Stuttgarter Neckarstadion besuchten 25.000 Zuschauer. Zum Sichtungsspiel für die Weltmeisterschaft 1959 kamen 93.000 Zuschauer ins Leipziger Zentralstadion.

Bei den sieben Weltmeisterschaften der Männer siegten fast ausschließlich deutsche Mannschaften: Erst 1936 mit 23:0 gegen die Schweiz, dann 1952, 1955, 1966 die aus der Bundesrepublik (im Endspiel gegen die DDR), 1959 eine gesamtdeutsche Mannschaft und 1963 die aus der DDR. Einzige Ausnahme ist die erste Weltmeisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1948, als der Titel nach Schweden ging; infolge des Krieges durfte keine deutsche Mannschaft teilnehmen.

Durch die notwendige Verkleinerung des Spielfeldes und ein angepasstes Regelwerk wurde darüber hinaus das Tempo des Spiels deutlich angehoben. Im Gegensatz zum Feldhandball, wo in der Regel im Mittelfeld wenig passierte, erstreckten sich beim Hallenhandball die Aktionen über das gesamte Spielfeld. Eine geschickte Raumausnutzung wurde für den Erfolg immer entscheidender. Durch das dadurch abwechslungs- und trickreichere Spiel gewann der Hallensport mit der Zeit immer neue Anhänger und ersetzte immer mehr das Spiel auf dem Großfeld.

Der Ball
Das Gewicht eines Feldhandballs variiert je nach Altersklasse und Geschlecht und liegt für Männer und Jungen ab 16 Jahren bei 425–475 Gramm (Größe 3) und für Frauen sowie Mädchen ab 14 Jahren bei 325–375 Gramm (Größe 2).
Im Gegensatz dazu die jetzigen Handbälle Größe 1: Handbälle der Größe 1 (Umfang 50-52cm; Gewicht 290-330 Gramm).

Judo

Siegi Sterr im Haltegriff (links) und Günther Neureuther auf dem 2. Platz bei den Olympischen Spielen 1976 (rechts)
Samira Bock im Haltegriff

Judo, 1882 von Jigoro Kano in Japan gegründet, erlebte in den letzten 100 Jahren eine bemerkenswerte weltweite Verbreitung. In den 1920er Jahren war Judo noch hauptsächlich in Japan verankert, begann aber durch japanische Meister, die ins Ausland reisten, international Fuß zu fassen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich die Internationalisierung deutlich. 1951 wurde die Internationale Judo-Föderation (IJF) gegründet, und 1956 fanden die ersten Weltmeisterschaften in Tokyo statt. Ein Meilenstein war die Aufnahme von Judo als olympische Sportart 1964 bei den Olympischen Spielen in Tokyo – zunächst nur für Männer, ab 1992 auch für Frauen.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Judo vom traditionellen Kampfkunstsystem zu einem hochkompetitiven Wettkampfsport mit standardisierten Regeln. Die Technik wurde verfeinert, das Training wissenschaftlicher, und nationale Judoverbände entstanden weltweit. Länder wie Frankreich, Japan, Russland und Südkorea etablierten sich als Hochburgen.

Heute wird Judo in über 200 Ländern praktiziert und ist eine der populärsten Kampfsportarten weltweit. Die Balance zwischen sportlichem Wettkampf und den traditionellen Werten wie Respekt und Selbstdisziplin prägt weiterhin die Entwicklung dieser faszinierenden Sportart.

Günther Neureuther gewann bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal die Silbermedaille im Halbschwergewicht.
Der „Stier von Peiting“ war damals erst 21 Jahre alt und kämpfte für die Bundesrepublik Deutschland. Er war lange Zeit beim TSV Großhadern aktiv.
Zudem gewann er auch 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die Bronzemedaille und wurde später Europameister. Er gehört zu den erfolgreichsten deutschen Judoka aller Zeiten (Quelle: Wikipedia).

Tennis

Tennis in den 70er Jahren (links) und heute (rechts)

Tennis hat sich seit den 1920er Jahren grundlegend gewandelt. Damals spielten Amateure in Freizeitkleidung mit Holzschlägern auf Rasenplätzen, während heute Profisportler mit High-Tech-Ausrüstung um Millionenpreisgelder kämpfen.

Die Professionalisierung begann in den 1960er Jahren und führte 1968 zur „Open Era“, als erstmals Profis bei den Grand-Slam-Turnieren zugelassen wurden. Seitdem entwickelte sich Tennis zu einem globalen Geschäft mit Sponsorenverträgen, Fernsehrechten und internationalen Turnierserien.

Technologisch revolutionierte sich der Sport mehrfach: Holzschläger wichen in den 1970ern Metallrahmen, später Graphit- und Carbonfasern. Die Schläger wurden größer und leichter, was kraftvollere und schnellere Schläge ermöglichte. Auch die Spielweise wandelte sich von eleganten Ballwechseln zu athletischem Power-Tennis.

Die Gleichberechtigung im Damentennis machte erhebliche Fortschritte. Billie Jean King erkämpfte in den 1970ern Preisgeldgleichheit, die heute bei den Grand Slams Standard ist. Das Tennis wurde zudem internationaler und diverser, mit Siegern aus allen Kontinenten statt nur aus Europa und Nordamerika.

Heute prägen digitale Technologien wie Hawk-Eye-Systeme, Spielertracking und Streaming-Plattformen den Sport, der sich vom elitären Vergnügen weniger zu einer weltweit populären Sportart entwickelt hat.

Turnen

Hannelore Fiebig am Barren im Jahr 1951 (links) und am Stufenbarren heute (rechts)

Der Stufenbarren wurde erstmals 1830 durch den Spanier Francisco Amorós in seinem Lehrbuch “Manuel d’éducation physique, gymnastique et morale” schriftlich erwähnt. Es dauerte allerdings über 100 Jahre, bis die ungleich hohe Anordnung der Barrenholme als Wettkampfdisziplin 1934 bei den Turn-Weltmeisterschaften der Frauen in Budapest eingeführt wurde. Bei den Olympischen Spielen 1936 turnten die Frauen die Pflichtübungen noch am Männerbarren, in der Kür durften sie zwischen beiden Barrenformen wählen. Auch bei den Weltmeisterschaften 1950 hatte sich der Stufenbarren noch nicht vollständig durchgesetzt: Die Turnerinnen hatten die Wahl zwischen Stufenbarren und Ringen. 1952 wurde der Stufenbarren bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki zum ersten Mal als vollwertiges Wettkampfgerät ausgeschrieben.

Der Abstand der Holme wurde mehrfach verändert. Betrug er am Anfang zwischen 43 und 45 cm, ist er inzwischen auf 100 bis 180 cm angewachsen. Auch die Form der Holme hat sich verändert: Waren sie früher oval, sind sie inzwischen rund mit einem Durchmesser von 3,9 cm.

Der Stufenbarren, der von Frauen genutzt wird, besteht aus zwei unterschiedlich hohen Holmen, was spezielle Schwünge und Flugteile ermöglicht. Der traditionelle Barren, der bei den Männern eingesetzt wird, ist ein Gerät mit zwei gleich hohen Holmen. Die Disziplinen für Männer und Frauen im Gerätturnen haben sich historisch auseinander entwickelt, um unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen. Die Geräte der Männer (Barren, Ringe, Reck) erfordern einen hohen Anteil an reiner Oberkörperkraft. Der Stufenbarren ist eher eine Mischung aus Kraft und Schwung, wobei die Flugteile und der Wechsel zwischen den Holmen eine besondere Herausforderung darstellen.

Wandern

Die Wandergruppe in den Anfängen (links) und heute (rechts)

Wandergruppen haben in den vergangenen hundert Jahren einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen, der gesellschaftliche Veränderungen und technologische Entwicklungen widerspiegelt.

In den 1920er Jahren waren Wandervereine oft Teil der Jugendbewegung und hatten eine stark ideologische Prägung. Man wanderte in Gruppen mit klarer Hierarchie, sang Volkslieder und trug einheitliche Kluft. Die Touren waren mehrtägig, man übernachtete in einfachen Herbergen, und die Navigation erfolgte mit Karte und Kompass.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich Wandergruppen zu sozial geprägten Gemeinschaften, oft organisiert in Vereinen oder Volkshochschulen. Sonntagswanderungen mit anschließender Einkehr wurden zum festen Ritual. Die Teilnehmer waren überwiegend älter, die Strukturen traditionell und beständig.

Seit den 1990er/2000er Jahren veränderte sich die Wanderkultur grundlegend. Jüngere Menschen entdeckten das Wandern neu, Outdoor-Aktivitäten wurden trendy. Wandergruppen organisierten sich zunehmend über das Internet, spontane Treffen über soziale Medien ersetzten starre Vereinsstrukturen. GPS-Geräte und Wander-Apps revolutionierten die Navigation.

Heute sind Wandergruppen vielfältiger: von klassischen Vereinen über lockere Meetup-Gruppen bis zu spezialisierten Communities für Weitwanderer oder Bergsteiger. Die Ausrüstung ist professioneller, die Ziele ambitionierter, und Nachhaltigkeit spielt eine größere Rolle. Gleichzeitig bleibt der Kern gleich: gemeinsam die Natur erleben und soziale Kontakte pflegen.

Bildergalerie:

Auftaktveranstaltung mit den Schäfflern am Samstag, 24. Januar 2026